Live from Lima

Allgemein, reise

Hola nach Deutschland: Ich schlage mich gerade fuer Mibaboku auf der anderen Südhalbkugel rum und sammle Ideen, Inspirationen und Trends fuer die nächste Saison. Es ist so heiss hier unten, selbst der Wind steht still. Der Sommer ist im vollen Gange und das mitten im Februar –  verrückt für deutsche Verhältnisse, doch völlig normal fuer uns Latinos. Die Stoffe, die man hier gerade so auf dem Leib ertragen kann sind Leinen und Seidenbaumwolle, vergesst die engen Jeanshosen, das klebt wie Plastik,nee,nee. 🙂

Waehrend die Palmen am Dünenhang von Chorillos, das ist direkt an der Küste zum Pazifischen Ozean, ihre Blätter ausstrecken, kann man beobachten, dass sich halb Lima am Strand tummelt.
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Und obwohl die Sonne von oben knallt, sieht man Marathonlaeufer und Fallschirmspringer, die sich entlang der Hochhäuser treiben lassen. Dabei verliert man einfach nur durchs Atmen schon gefühlt 2 Liter Wasser. Dennoch, es lohnt sich: Denn natürlich ist die Sonne pures Vitamin D und tut auch meiner Haut gut. Was da wunderbar Abhilfe verschafft: Limonade made in Lima. Es ist einfach herrlich und es gibt sie es als Frozen ( Crushed Ice) und Helada ( tiefgekühlt ). Das Geheimnis sind die Limetten.

Die Limetten sind hier irgendwie anders und auch eine kühle Chicha Morada kann ich hier sehr empfehlen. Chicha Morada ( gesprochen „Tschischa“) ist Limonade gewonnen aus Lila Maiskolben. (Ja,lila Mais, googelt es!) und das Getränk ist obendrein alkoholfrei.
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Im „Havanna“ im Ortsteil San Isidro gibt es nicht nur Chicha sondern auch leckere gekühlte Mangosäfte. Mein Lieblingsortsteil ist aber Barranco, da gehen wir mit meiner Family noch die Tage hin und ich kann Euch von meiner letzten Reise noch ein paar schöne Eindrüecke da lassen.
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Barranco ist das hiesige Künstlerviertel und dort gibt es tolle Graffittiwände und Bars und gute Musik. Es gibt hier auch eine Brücke, die Seufzer Brücke ( „Puente de Suspiros“) . Hier treffen sich vor allem verliebte Paare. Es heisst, wenn man über die Brücke läuft und es schafft bis zum Ende der Brücke die Luft anzuhalten, dann hat man einen Wunsch frei.

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Besonders zu empfehlen sind hier auch die Museen, darunter das beeindruckende Museo de Pedro Osma im weißen Kolonialstil.
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Abends solltet ihr einen Pisco (Traubenschnaps mit Eiweißschaum, sehr lecker!)  im „Restaurant Hornero“ zu Euch nehmen. Hier gibt es dazu noch das beste Steak weit und breit. Das Restaurant hat mehrere Filialen in Barranco und Chorillos und hier solltet ihr unbedingt gegrillte Champignons dazubestellen.

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Wer einmal in Peru ist, wird ausserdem bemerken wie wunderbar bunt es überall ist. Ein kleines Stueck Farbe kann jeder am Indianermarkt in Form von Stoffen, Ketten und Taschen mitnehmen. Natuerlich gibt es in Lima viele Märkte, der Beste ist aber meiner Meinung nach der  „Inka Market“. Hier finden sich auf gefuehlt 300 qm die talentiertesten Künstler Limas ein, die vom Möbelstück bis zum Goldrahmen, alles führen, was das Folklore-Herz bewegt. Ihr findet den Markt im Ortsteil Miraflores, Avenida Petit Thouars.
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